Politik

Bürgermeisterin: »Es gibt einen gewissen Stolz

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Der größte Hacker-Skandal der deutschen Geschichte: Ein 20-Jähriger veröffentlicht Daten von rund 1000 Menschen im Internet. Intimste Informationen seiner teils prominenten Opfer verbreitet Computerfreak Johannes S. in der ganzen Welt. Aber die Bürgermeisterin seines Heimatortes findet das alles halb so wild …

Die unfassbaren Aussagen der SPD-Politikerin Claudia Blum!

In einer Reportage beschreibt das „Redaktionsnetzwerk Deutschland”, wie es in dem hessischen Örtchen Homberg (Ohm, 7700 Einwohner) nach der Festnahme von Datendieb Johannes S. zugeht. Da steht, dass der Hacker der Sohn des Dorfarztes sei, dass Nachbarn S. und seinen Bruder selten auf der Straße gesehen haben …

Und dann kommt die Bürgermeisterin zu Wort!

Für Homberg sei der Hacker-Angriff kein Skandal, sagt Claudia Blum: „Wir müssen uns nicht schämen.“ Sie spielt die Attacke herunter: Es gehe ja nicht um Mord und Totschlag. Es sei eine Straftat, ja. Aber der Vorfall zeige auch, was ein Junge von 20 Jahren schafft.

„Es gibt einen gewissen Stolz, dass es jemand war, der von hier kommt“, so die SPD-Frau.

Die Stimmung in Homberg sei eher positiv, heißt es außerdem in dem Bericht. Blum meint, Johannes S. habe der Republik einen Spiegel vorgehalten: „Das sollte uns alle wachrütteln, besser mit unseren Daten umzugehen.“

Die Accounts seiner Bürgermeisterin hat Johannes S. übrigens nicht ausgespäht.

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