Politik

Times-Square-Bomber (22) schwärmte von Osama bin Laden

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New Yorks Polizei schnappte ihn durch verdeckte Ermittler

Er schwärmte vonm Terroristen Osama bin Laden, dem Drahtzieher der Anschläge vom 11. September – und wollte ein neues Blutbad im Herzen von New York anrichten.

Der New Yorker Polizei ist es dank des Einsatzes von verdeckten Ermittlern offenbar gelungen, einen Terroranschlag im Zentrum Manhattans zu verhindern. „Es wurde jemand verhaftet, der geplant hatte, eine Bombe am Times Square zu zünden“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Der Times Square ist eines der touristischen und wirtschaftlichen Zentren der US-Metropole und wird täglich von Hunderttausenden Menschen besucht.

  • Sief Allah H. und Frau Yasmin

    Rizin-Bomber wollten viele Menschen töten

    Einen solchen Terror-Plan wurde in Deutschland noch nie aufgedeckt: In einer Wohnung in Köln finden Spezialisten 84,3 Milligramm Rizin.

Der Mann, der von US-Medien als Ashiqul Alam (22) identifiziert wurde, sei von einer speziellen Anti-Terror-Einheit in Gewahrsam genommen worden. Dem Sprecher zufolge führten Ermittlungen der Sicherheitskräfte zur Festnahme.

Der US-Sender CNN berichtet, der Mann habe sich dadurch verdächtig gemacht, dass er Schusswaffen und Granaten kaufen wollte. Er habe auch davon geredet, Polizisten und Regierungsmitarbeiter auf dem Times Square töten zu wollen.

Die „New York Times“ zitiert Vorwürfe der Ermittler gegen Alam, der aus Bangladesch stamme und durch eine Green Card aufenthaltsberechtigt in den USA sei. Demnach habe er zu einem verdeckten Ermittler gesagt, Osama bin Laden habe mit den Anschlägen vom 11. September „getan, was er tun musste“. „Jetzt liegt es an uns“, wurde er weiter zitiert.

In weiteren Gesprächen habe er über einen möglichen Terroranschlag geredet und sei schließlich nach dem Kauf von zwei Pistolen mit unkenntlich gemachten Seriennummern verhaftet worden.

Anschlagsplan mit Raketenwerfer

Die Ermittler waren der Zeitung zufolge über Monate mit dem Mann in Kontakt, der über die Möglichkeit eines Selbstmordanschlags oder einem Beschuss des One World Trade Centers mit einem Raketenwerfer geredet habe.

Trotz dieser Absicht habe er jedoch keine direkte Bedrohung dargestellt. Allerdings sei er so auf sein Ziel eines Angriffs festgelegt gewesen, dass man versucht habe, ihn so schnell wie möglich festzunehmen, berichtete der Sender CBS.

Nach Angaben des Senders waren die Ermittler des FBI auf den Mann nach „verdächtiger Aktivität in sozialen Medien“ aufmerksam geworden.

Die Anklage gegen den Mann vor einem Bundesgericht in Brooklyn lautete dann lediglich auf Kauf von Waffen mit abgeschliffenen Seriennummern. Ihm seien keine Straftaten angelastet worden, die mit Terrorismus verbunden seien, berichtet die „New York Times“.

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