Politik

Syrien-Diktator zu Gast bei den Mullahs

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Syriens Staatspräsident Baschar al-Assad (53) hat den Mullahs im Iran viel zu verdanken – unter anderem sind sie eine Ursache dafür, dass er überhaupt noch an der Macht ist.

Der Iran unterstützt das blutige Assad-Regime, hat zahlreiche Truppen in dem vom Krieg zerstörten Land stationiert und greift Assad immer wieder unter die Arme. Nun hat der syrische Präsident seine Helfer in Teheran besucht.

Zum ersten Mal seit Beginn des Syrienkrieges ist Präsident Baschar al-Assad in den Iran gereist und hat sich dort mit dem obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei getroffen.

Bei dem offiziellen Staatsbesuch habe Al-Assad der iranischen Führung für die Unterstützung im syrischen Bürgerkrieg gedankt, teilte das syrische Präsidialamt am Montag mit. Chamenei habe seinerseits Syrien zu den Erfolgen „im Kampf gegen den Terrorismus“ gratuliert und Assad weitere Unterstützung zugesichert.

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„Widerstandsbewegung gegen die USA“

Der Iran ist neben Russland einer der wichtigsten Unterstützer des syrischen Präsidenten in dem seit acht Jahren andauernden Krieg. Israel hatte zuletzt immer wieder mutmaßlich iranische Einrichtungen in Syrien bombardiert, um einem zu großen Einfluss Irans in der Region zu begegnen.

Chamenei sagte nach dem Treffen, der Iran werde weiter an der Seite der syrischen Regierung und des Volkes stehen. Die iranische Unterstützung sei auch eine „Widerstandsbewegung“ gegen die USA und Israel.

Assad und Syrien hätten den Kampf gegen eine Koalition der USA, des Westens und ihrer Verbündeten in der Region aufgenommen und erfolgreich zu Ende gebracht.

Assad bezeichnete den Iran und Syrien als die einzigen Länder in der Region, die bewiesen hätten, dass das Schicksal der Welt nicht in den Händen der USA liege. Auch Präsident Ruhani versicherte Assad, dass der Iran auch beim Aufbau des Landes an der Seite Syriens verbleibe.

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